Der Heimatverein Oberg stellt sich vor:

Seit einigen Jahrzehnten befasst sich der Oberger Heimatverein mit der Geschichte des Dorfes.
Hervorgegangen aus der Arbeitsgemeinschaft "Ortschronik Oberg" mit den ehemaligen Gemeinderatsmitgliedern Willi Bartels und Hans Sievers, gründete sich 1987 der Heimatverein. Bereits lange vorher hatten verschiedene Oberger Bürger aus der Vergangenheit des Dorfes geschichtliches und Begebenheiten zusammengetragen und aufgeschrieben, so hatte der Verein gewisse Grundlagen auf denen aufgebaut werden konnte.

Im Lauf der Jahre hatten sich eine große Zahl erhaltenswerter Exponate angesammelt und der Gedanke an eine schriftliche Niederlegung der Geschichte der Ortschaft Oberg wurde immer präsenter. Im Jahre 2000 konnte der erste Band der Oberger Chronik aufgelegt werden, ein zweites Buch wurde 2002, anlässlich der 850-Jahr Feier Obergs veröffentlicht.

Seit der Gründung werden die "Oberger Blätter" durch den Verein herausgegeben, seit Bestehen rund 60 Broschüren. In lockerer Folge werden ortsgeschichtliche Themen aufbereitet und den Vereinsmitgliedern zur Verfügung gestellt.

1952 wurde auf Antrag des damaligen Gemeinderates der Bismarckturm in das Wappen der Ortschaft Oberg aufgenommen. Inzwischen unter Denkmalschutz stehend, hat es sich der Heimatverein zur Aufgabe gemacht, den Turm der Öffentlichkeit zugängig zu machen und zu erhalten. Bereits zweimal wurde dieser Turm einer gründlichen Renovierung und
Restaurierung unterzogen, erstmalig 1995 und danach nochmals in 2008.

In jedem Jahr werden Öffnungstage angeboten und zu Christi Himmelfahrt und am 4. Sonntag im August finden zusätzliche Turmfeste statt. Natürlich können auch zusätzliche Termine mit den Vorstandsmitgliedern vereinbart werden.
Traditionell wird im Juni jeden Jahres ein "Plattdeutscher Gottesdienst" mit der Oberger Kirchengemeinde gefeiert. Hierbei steht insbesondere der Erhalt der Oberger Mundart, eben des "Plattdeutschen" ,im Vordergrund.

Der Heimatverein betreut ehrenamtlich seit 1989 das Oberger Ehrenmal für die Opfer der beiden letzten Weltkriege. Im Frühjahr sowie im Herbst werden gemeinschaftliche Pflanzungen durchgeführt, in der Vegetationszeit stehen dem Verein viele helfende Hände zur Verfügung.
Auch zum Volkstrauertag bringen wir uns mit gebundenen Gestecken ein, die am Ehrenmal von Schulkindern niedergelegt werden.

Zum Jahresende veranstaltet der Heimat-Verein Oberg das schon traditionelle "Martini-Essen". Zur Förderung der Dorfgemeinschaft wird ein zünftiges Braunkohlessen angeboten. Ebenfalls an diesem Abend findet ein buntes Programm statt.

Der Heimatverein Oberg hat zum Ziel, die Heimatkultur und das Brauchtum zu erforschen und für die Nachwelt zu erhalten.